Wahlarztpraxis, keine Kassen

Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Mag. Jürgen Steurer

Was versteht man unter einer Agoraphobie?

Behandlung von Agoraphobie in Wien bei JUVENISMEDUnter Agoraphobie versteht man starke Ängste vor Situationen, aus denen eine Flucht nur schwer möglich ist – ein „sicherer Ort“ nicht bzw. nur schwierig erreicht werden kann. Zum Beispiel Angst vor engen Räumen (Fahrstuhl, Kinosaal, öffentliche Verkehrsmittel), aber auch vor großen Plätzen, Schlangestehen im Supermarkt, Aufsuchen von Kaufhäusern und Menschenmengen allgemein.

Begleitet werden diese Ängste meist von Katastrophengedanken, wie ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben. Aus Angst vor der Angst, meiden Betroffene derartige Situationen und ziehen sich zunehmend zurück. Die Vermeidung von bzw. Flucht vor vermeintlichen Gefahrquellen führt kurzfristig zu einer Erleichterung und wird daher für zukünftige Situationen beibehalten.

Diese Vermeidung führt zu einer Generalisierung der Angst d.h. die Zahl der gefürchteten Situationen nimmt stetig zu. Zudem zeigen Betroffene Sicherheitsverhaltensweisen wie beispielsweise ständige Anwesenheit von Partner oder Freunden, Mitführen von Medikamenten für den „Notfall“, sich hinlegen um sich zu schonen uvm. Sie sind mitunter nicht mehr in der Lage Einkäufe zu erledigen oder gar das Haus zu verlassen. Somit ergeben sich berufliche als auch private Einschränkungen und damit einhergehend ein hoher Leidensdruck.

Wie entwickelt sich eine Agoraphobie?

Agoraphobie kann mit oder ohne Panikattacken auftreten. Agoraphobie entwickelt sich häufig als Folge einer unerwarteten Panikattacke und daraus resultierenden Erwartungsängsten und Vermeidungsverhalten. Betroffene meiden Situationen in denen – im Falle einer Panikattacke – Flucht schwierig oder peinlich ist, beziehungsweise Hilfe durch andere kaum möglich ist.

Bitte kontaktieren Sie JUVENIS per Telefon unter +43 1 236 3020, per E-Mail an empfang@juvenismed.at oder über das Kontaktformular, um sich einen Beratungs- oder Behandlungstermin von Agoraphobie in Wien auszumachen.

Behandlungsmethoden in der Verhaltenstherapie (VT)

Jeder Behandlung geht eine umfassende Diagnostik voraus.

Vor einer Psychotherapie müssen körperliche Ursachen für die Angststörung (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Herzfehler) vom Arzt ausgeschlossen werden. Im Rahmen jeder Angstbehandlung kommt dem Erlernen einer Entspannungsmethode (z.B. Bauchatmung, progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training) eine besondere Bedeutung zu.

Der Patient ist angehalten, täglich die erlernte Methode eigenständig zu trainieren. Ein wichtiger Teil der Behandlung besteht darin, dem Betroffenen Informationen zur Angststörung zu vermitteln – langfristig soll der Klient lernen seine Schwierigkeiten eigenständig zu überwinden und „Experte“ seiner Probleme zu werden.

Bestehen unrealistische Befürchtungen / Erwartungsängste / negative Gedanken seitens des Patienten, so sollten diese im Rahmen der Therapie einer kritischen Überprüfung unterzogen werden. Ziel dieser kognitiven Techniken ist eine Umstrukturierung der an sich unbegründeten Sorgen um so eine Bewältigung der Ängste zu fördern.

Systematische Desensibilisierung

Gemeinsam mit dem Patienten werden Situationen besprochen, die eine Angstreaktion auslösen und aus diesem Grund im Alltag gemieden werden. In einem weiteren Schritt werden diese Situationen nach dem Grad ihrer Bedrohung eingestuft und hierarchisch geordnet. Die so entstandene Angst-Hierarchie verfügt im Schnitt über 10 Stufen: z.B.: Stufe 1: Betreten eines kleinen Geschäfts bis hin zur schwierigsten Stufe 10: An einem Wochenende im Großmarkt einkaufen.

In der Therapie wendet der Patient die erlernte Entspannungsmethode an und wird – unter Unterlassung des Sicherheitsverhaltens (z.B. Flucht, Vermeidung oder das Mitführen einer Notfallmedikation) – mit Stufe 1 der Hierarchie konfrontiert. Der Patient sollte dabei so lange in der Situation verharren, bis die Angst von selbst wieder abnimmt. Diese Konfrontation wird so oft wiederholt, bis der Patient keine Angstreaktion mehr zeigt.

Erst dann darf zur nächst bedrohlicheren Situation übergegangen werden, bis schließlich die gesamte Hierarchie durchgearbeitet wurde. Durch wiederholte Konfrontation gewöhnt sich der Patient an die Angst, er macht die Erfahrung dass die Angst – nachdem sie ihren Höhepunkt erreicht hat – auch von selbst wieder abnimmt, er stellt fest, dass Sicherheitsverhaltensweisen nicht erforderlich sind und die befürchteten Katastrophen nicht eintreten!

Kosten für eine Behandlung von Agoraphobie bei JUVENIS

In der Verhaltenstherapie ist eine Frequenz von 1 Einheit pro Woche üblich.

Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung (z.B. Angsterkrankung) übernehmen die meisten Krankenkassen zumindest 21,80 Euro je Therapieeinheit. Die BVA übernimmt 40 Euro je Therapieeinheit. Manche Privatversicherungen übernehmen die Gesamtkosten der Behandlung.

BEHANDLUNGPREIS
1 Therapieeinheit (50 Minuten): € 100,-

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Weitere Leistungen von JUVENIS

Neben einer Therapie bei Agoraphobie in Wien bietet JUVENIS weitere Leistungen rund um Gesundheit & Vorsorge, Ausstrahlung & Haltung sowie Äußere Schönheit an, die Sie äußerlich strahlen lassen und Ihr Wohlbefinden steigern.

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Mag. Jürgen Steurer

Mag. Jürgen Steurer

Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Verhaltenstherapie)

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