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Panikstörung (Panikattacken)

Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Mag. Jürgen Steurer

Wie entsteht eine Panikstörung?

Behandlung einer Panikstörung in Wien bei JUVENIS

In der Vorgeschichte der Betroffenen zeigt sich meist eine hohe Stressbelastung durch private und/oder berufliche Schwierigkeiten, einhergehend von körperlichen Symptomen (Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen,…) und negativen Gedanken wie „ich halte das nicht mehr aus“, „wie soll ich das nur schaffen“.

Panikattacken treten plötzlich, unerwartet und auch situationsunabhängig auf – man spricht daher auch von „Angst aus heiterem Himmel“. Es zeigen sich verschiedenste körperliche Symptome wie beispielsweise Schwindel, Herzklopfen, starkes Schwitzen, Atemnot, schnelle und flache Atmung bis hin zur Hyperventilation, Engegefühl im Brustbereich etc. begleitet von Katastrophengedanken „ich werde sterben“, „ich habe einen Herzinfarkt“.

Panikstörungen werden von den Betroffenen meist als Symptome einer körperlichen Erkrankung interpretiert. Um körperliche Ursachen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion, Herzfehler) für eine Panikattacke auszuschließen, muss vor der Psychotherapie eine medizinische Untersuchung durchgeführt werden.

Bitte kontaktieren Sie JUVENIS per Telefon unter +43 1 236 3020, per E-Mail an empfang@juvenismed.at oder über das Kontaktformular, um sich einen Beratungs- oder Behandlungstermin für eine Panikstörung in Wien auszumachen.

Teufelskreis der Angst

Nach der ersten Panikattacke neigen sehr viele Betroffene dazu, ihren Körper genau zu beobachten, um rechtzeitig Anzeichen einer neuerlichen Attacke zu erkennen (selektive Aufmerksamkeit). Dabei werden geringe körperliche Veränderungen (z.B. höherer Puls) bereits als Gefahr interpretiert. Der Betroffene empfindet nun Angst vor einer möglichen Attacke („Angst vor der Angst“ oder Erwartungsangst) – der Körper bereitet sich auf die Flucht vor (Puls steigt weiter an, die Durchblutung steigt, die Atemfrequenz nimmt zu,…).

Diese wahrgenommenen körperlichen Veränderungen werden nun erst recht als Gefahr interpretiert und die Katastrophengedanken („ich werde verrückt“, „ich muss sterben“,…) verdichten sich, die Angst schaukelt sich auf bis hin zur Panikattacke.

Sicherheitsverhalten

Betroffene fürchten eine Katastrophe (Herzinfarkt, Schlaganfall, eine besonders starke oder sehr lang andauernde Panikattacke,…) und versuchen diese durch Sicherheitsverhaltensweisen (Einnahme eines Beruhigungsmedikaments, ständige Anwesenheit des Partners, sozialer Rückzug,…) zu vermeiden.

Sicherheitsverhaltensweisen führen tatsächlich kurzfristig zu einer Erleichterung – die Angst fällt ab. Aus diesem Grund werden sie von Betroffenen auch beibehalten. Langfristig wird dadurch die Angststörung aufrechterhalten bzw. kann es sogar zu einer Verschlechterung kommen – die Patientin macht nie die Erfahrung, dass die Angst – nachdem sie ihre maximale Ausprägung erreicht hat – ohne ihr Zutun wenige Minuten später wieder abnimmt und die befürchtete Katastrophe nicht eintritt.

Behandlungsmethoden in der Verhaltenstherapie (VT)

Jeder Behandlung geht eine umfassende Diagnostik voraus. Zudem wird ein individuelles Erklärungsmodell erstellt, welches Einsicht in die Entwicklung der Störung bietet. Dieses umfasst vorexistierende Risikofaktoren (z.B.: erhöhte Ängstlichkeit) ebenso wie Auslöser (traumatische Ereignisse, hohe Stressbelastung,…) und aufrechterhaltende Faktoren (sozialer Rückzug, Alkoholkonsum, Beruhigungstabletten,…) der Krankheit, welche im Rahmen der Behandlung besondere Berücksichtigung finden.

  • Therapeutische Beziehung: Die Beziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn stellt einen bedeutenden Wirkfaktor in der Behandlung dar. Der Therapeut unterstützt bei der Bewältigung und versucht eine Balance zwischen Veränderung und Stabilisierung zu halten.
  • Psychoedukation: Die Patientin erhält Informationen über den Angstverlauf, die Entstehung der Panikattacke, auslösende, aufrechterhaltende Faktoren, die Bedeutung von Erwartungsängsten und Sicherheitsverhaltensweisen etc. Außerdem wird mit der Patientin ein individueller Teufelskreis der Angst erstellt. Die Patientin soll so Einsicht und ein besseres Verständnis für die Krankheit erlangen.
  • Im Rahmen jeder Angstbehandlung kommt dem Erlernen einer Entspannungsmethode (z.B. Bauchatmung, progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training) eine besondere Bedeutung zu.
  • Kognitive Therapie: Das innere Selbstgespräch der Patientin („mein Herz schlägt ganz schnell, ich bin bestimmt krank“, „mit mir stimmt etwas nicht“,…) wird einer kritischen Überprüfung unterzogen und in ein objektives, konstruktives und realitätsbezogenes Selbstgespräch umgewandelt (z.B.: “was ich spüre ist Panik, das ist normal bei Aufregung, es ist zwar unangenehm aber ungefährlich, es vergeht wieder von selbst, es ist nur eine Panikattacke und kein Herzanfall, ich kann davon nicht sterben“).
  • Verhaltensexperimente: Körperreaktionen werden von Betroffenen schnell als Gefahr interpretiert und lösen Angst aus. In Verhaltensexperimenten soll sich die Patientin genau mit diesen Körperreaktionen auseinandersetzen, z.B.: Schnelles Gehen, Stufensteigen oder Kniebeugen machen, im Anschluss die Hand auf das Herz oder die Pulsschlagader legen und die körperlichen Reaktionen genau beobachten, bis die Symptome wieder abklingen.
  • Konfrontation: Kommt es zu einer Panikattacke, so soll die Patientin weiterhin die Aufmerksamkeit auf die körperlichen Veränderungen richten, Flucht und andere Sicherheitsverhaltensweisen (Medikament einnehmen, Rettung rufen,…) müssen unterlassen werden. Die Patientin erfährt so, dass die Angst – nachdem sie ihr Maximum erreicht hat – von alleine (ohne Zutun der Patientin) wieder abnimmt und die befürchtete Katastrophe ausbleibt. Die Patientin erkennt, dass die Ängste zwar unangenehm aber nicht gefährlich sind. Diese korrigierenden Erfahrungen spielen in der Behandlung von Panikattacken eine wichtige Rolle. Die Aufgabe des Therapeuten ist es, die Patientin zu begleiten, zu stützen und zu motivieren.

Je nach individueller Problemstellung können im konkreten Fall weitere psychotherapeutische Methoden zur Anwendung kommen.

Kosten für eine Therapie einer Panikstörung bei JUVENIS

In der Verhaltenstherapie ist eine Frequenz von 1 Einheit pro Woche üblich.

Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung ist ein Kostenzuschuss (Teilrefundierung) durch die Krankenkasse möglich. Dieser Zuschuss bewegt sich in Abhängigkeit von der Krankenkasse zwischen 28 und 50 Euro je Therapieeinheit.

BEHANDLUNGPREIS
1 Therapieeinheit (50 Minuten): € 100,-

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Weitere Leistungen von JUVENIS

Neben einer Therapie für eine Panikstörung in Wien bietet JUVENIS weitere Leistungen rund um Gesundheit & Vorsorge, Ausstrahlung & Haltung sowie Äußere Schönheit an, die Sie äußerlich strahlen lassen und Ihr Wohlbefinden steigern.

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Mag. Jürgen Steurer

Mag. Jürgen Steurer

Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeu...

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