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Spezifische Phobien

Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Mag. Jürgen Steurer

Was versteht man unter einer Spezifischen Phobie?

Behandlung einer spezifischen Phobie von Mag. Steurer von JUVENIS in WienUnter spezifischen Phobien werden Ängste vor eng umschriebenen Gegenständen, Situationen oder auch Tieren verstanden, beispielsweise beziehen sich diese Ängste auf das Fliegen mit einem Flugzeug, Spinnen, Schlangen, Höhen, Hunde, tiefe Gewässer, Spritzen, Zahnarztbesuche, usw..

Wird die betroffene Person mit dem gefürchteten Objekt oder der gefürchteten Situation konfrontiert, reagiert sie meistens mit starker Angst – diese zeigt sich gedanklich („ich werde das nicht schaffen“), im Verhalten (Flucht, Vermeidung) und körperlich-physiologisch (Atemfrequenz nimmt zu, Herzklopfen, Zittern, Schweißausbruch,…).

Diese drei Ebenen beeinflussen sich wechselseitig und können sich bis zu einer Panikattacke aufschaukeln. Erwachsene Patienten wissen auch, dass ihre starke Angstreaktion übertrieben und unsinnig ist. Ergeben sich durch diese Ängste Beeinträchtigungen in der Bewältigung des Alltages und damit einhergehend ein entsprechender Leidensdruck, sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe aufgesucht werden.

Bitte kontaktieren Sie JUVENIS per Telefon unter +43 1 236 3020, per E-Mail an empfang@juvenismed.at oder über das Kontaktformular, um sich einen Beratungs- oder Behandlungstermin für eine spezifische Phobie in Wien auszumachen.

Wie kann eine Phobie entstehen?

Spezifische Phobien entstehen häufig durch ein traumatisches Erlebnis, z.B.: Eine Person wird von einem Hund gebissen oder während eines Fluges beginnt ein Triebwerk zu brennen, usw.… Manche Personen entwickeln diese Ängste ohne je ein Trauma erlebt zu haben (z.B. Flugangst). So wird angenommen, dass in manchen Fällen auch die Information über ein schreckliches Ereignis (wiederholte Meldungen über Flugzeugabstürze) ausreichen, um eine spezifische Phobie zu entwickeln. Auch durch Modelllernen können Phobien entstehen, d.h. durch die Beobachtung der Angstreaktion einer anderen Person.

Durch Flucht vor der gefürchteten Situation, sinkt die Angst rasch ab. Kurzfristig führt dies zu einer Erleichterung, langfristig bleibt dadurch die Angststörung aufrecht oder verschlechtert sich sogar. Der Patient glaubt, die Angst nur durch Flucht bewältigen zu können.

Behandlungsmethoden in der Verhaltenstherapie (VT)

Jeder Behandlung geht eine umfassende Diagnostik voraus.

  • Psychoedukation: Dem Patienten werden Informationen über die Natur der Angst vermittelt, deren Entstehung, Verlauf und Aufrechterhaltung, sowie über die Bedeutung des Vermeidungsverhaltens und Behandlungsmöglichkeiten. Es wird ein individuelles Störungsmodell entwickelt und so die Einsicht des Patienten in die Problematik gefördert.
  • Entspannungsmethoden: Das Erlernen von Entspannungsmethoden (z.B. Progressive Muskelentspannung, Bauchatmung, Autogenes Training) sowie deren regelmäßige – tägliche (!) – Anwendung durch den Patienten ist fester Bestandteil der Behandlung.
  • Exposition: Exposition findet entweder in der Vorstellung (in sensu) oder real (in vivo) statt. Sie kann gestuft (beginnend mit einer wenig bedrohlichen bis hin zu einer sehr bedrohlichen Situation) oder massiert (ausschließlich die bedrohlichste Situation) erfolgen. Eine gestufte Exposition wäre die systematische Desensibilisierung: Gemeinsam mit dem Patienten werden Situationen besprochen, die eine Angstreaktion auslösen. Anschließend werden diese nach dem Grad ihrer Bedrohung eingestuft und hierarchisch geordnet. Die so entstandene Angst-Hierarchie verfügt im Schnitt über 10 Stufen: z.B.: Stufe 1: An einem kleinen Hund vorbeigehen bis hin zur schwierigsten Stufe 10: Einen großen Hund streicheln. In der Therapie wendet der Patient die erlernte Entspannungsmethode an und wird – unter Unterlassung des Sicherheitsverhaltens (z.B. Flucht, Vermeidung oder das Mitführen einer Notfallmedikation) – mit Stufe 1 der Hierarchie konfrontiert. Der Patient sollte dabei so lange in der Situation verharren, bis die Angst von selbst wieder abnimmt. Diese Konfrontation wird so oft wiederholt, bis der Patient keine Angstreaktion mehr zeigt (Gewöhnung oder Habituation). Erst dann darf zur nächst bedrohlicheren Situation übergegangen werden, bis schließlich die gesamte Hierarchie durchgearbeitet wurde. Durch wiederholte Konfrontation gewöhnt sich der Patient an die Angst, er macht die Erfahrung dass die Angst – nachdem sie ihren Höhepunkt erreicht hat – auch von selbst wieder abnimmt, er stellt fest, dass Sicherheitsverhaltensweisen nicht erforderlich sind und die befürchteten Katastrophen nicht eintreten!

Blut-Spritzen-Verletzungs-Phobie

Die Ängste beziehen sich auf Blut, Spritzen und Verletzungen. Betroffene schildern häufig ein Gefühl von Übelkeit oder Ohnmacht. Beim Anblick von Blut können Betroffene auch tatsächlich ohnmächtig werden. Entspannung würde die Ohnmacht fördern und ist somit als Therapiemethode kontraindiziert. Daher erfolgt die Konfrontation mit dem angstauslösenden Objekt unter Anspannung. Die Anspannung bewirkt eine Pulssteigerung und verhindert die Ohnmacht. Der Patient gewöhnt sich nach und nach an den Anblick der gefürchteten Objekte und lernt zudem die Ohnmacht zu verhindern.

Kosten für eine Therapie einer spezifischen Phobie bei JUVENIS

In der Verhaltenstherapie ist eine Frequenz von 1 Einheit pro Woche üblich.

Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung (z.B. Angsterkrankung) übernehmen die meisten Krankenkassen zumindest 21,80 Euro je Therapieeinheit. Die BVA übernimmt 40 Euro je Therapieeinheit. Manche Privatversicherungen übernehmen die Gesamtkosten der Behandlung.

BEHANDLUNGPREIS
1 Therapieeinheit (50 Minuten): € 100,-

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Weitere Leistungen von JUVENIS

Neben einer Therapie für eine spezifische Phobie in Wien bietet JUVENIS weitere Leistungen rund um Gesundheit & Vorsorge, Ausstrahlung & Haltung sowie Äußere Schönheit an, die Sie äußerlich strahlen lassen und Ihr Wohlbefinden steigern.

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Mag. Jürgen Steurer

Mag. Jürgen Steurer

Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Verhaltenstherapie)

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