Handchirurgie bei JUVENIS

Handchirurgie in Wien bei JUVENIS

Unsere Hände sind essenziell für nahezu alle täglichen Aktivitäten, sie ermöglichen uns zu greifen, zu fühlen, zu schreiben, zu arbeiten und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Tag für Tag leisten sie Höchstarbeit und sind dabei einer Vielzahl von Belastungen und potenziellen Verletzungen ausgesetzt. Erkrankungen oder Funktionsstörungen der Hand können daher nicht nur Schmerzen verursachen, sondern die Lebensqualität erheblich einschränken – sowohl im Beruf als auch im Alltag.

Die Handchirurgie ist ein hochspezialisiertes Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen der Hand, des Handgelenks und des Unterarms befasst.

Egal ob Sie unter dem Karpaltunnelsyndrom leiden, von einer Sehnenscheidenentzündung betroffen sind oder sich von einer Verletzung erholen – in der Handchirurgie bei JUVENIS finden Sie spezialisierte Hilfe. Ziel ist es, Ihre Handgesundheit ganzheitlich zu betrachten und Ihnen wieder ein schmerzfreies, aktives Leben zu ermöglichen.

OP-Raum für die Handchirurgie bei JUVENIS Wien

Behandlungen & Therapien

Karpaltunnelsyndrom: Einengung des Medianusnervs im Handgelenk, die zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen und Schwäche in den Fingern führt. Behandlungsmöglichkeiten reichen von konservativen Methoden bis hin zu operativen Eingriffen. ​

Dupuytren’sche Kontraktur: Gutartige Bindegewebserkrankung, die zu Kontrakturen der Hand und Finger führt. Mit fortschreitendem Verlauf können die betroffenen Finger zunehmend in die Handfläche gezogen werden, was die Handfunktion erheblich beeinträchtigt. ​

Schnellender Finger (Triggerfinger): Verengung der Sehnenscheide, die ein schmerzhaftes “Schnappen” oder “Einrasten” der betroffenen Finger verursacht. Behandlungen reichen von entzündungshemmenden Injektionen bis hin zu operativen Lösungen. ​

Handgelenksarthrose: Degenerative Gelenkerkrankung, die Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen verursacht. Therapieoptionen umfassen konservative Maßnahmen sowie operative Eingriffe wie den Gelenkersatz.

Entfernung von Tumoren an der Hand: Gutartige (z. B. Ganglien, Lipome) oder selten auch bösartige Tumoren können an der Hand, den Sehnen, Nerven oder Knochen auftreten. Sie verursachen häufig Druckgefühl, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen. In der Handchirurgie erfolgt die präzise Entfernung dieser Tumoren mit größtmöglicher Schonung der umliegenden Strukturen. Auch mikrochirurgische Verfahren kommen dabei zum Einsatz, insbesondere bei Nerventumoren oder vaskulären Raumforderungen. Die feingewebliche Untersuchung (Histologie) schließt eine mögliche Bösartigkeit zuverlässig aus.

Behandlungsregionen

  • Hand

Behandlungsablauf Handchirurgie

Das Beratungsgespräch

Im ersten Schritt erfolgt ein ausführliches ärztliches Anamnesegespräch. Dabei schildern Sie Ihre Beschwerden, bisherige Behandlungen und relevante Vorerkrankungen. Es wird erhoben, wie stark Ihre Lebensqualität beeinträchtigt ist und welche Erwartungen Sie an die Therapie haben. Des weiteren erfolgt eine ausführliche klinische Funktionsuntersuchung aller Strukturen.

Zur genauen Abklärung der Beschwerden kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, MRT oder CT zum Einsatz. Zusätzlich erfolgen Funktionstests, um Beweglichkeit, Sensibilität und Kraft in der betroffenen Hand zu beurteilen.

Basierend auf den Untersuchungsergebnissen wird ein individuell abgestimmter Therapieplan erstellt. Je nach Befund kann dieser konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, Schienenversorgung oder Injektionen beinhalten – oder wenn nötig, einen operativen Eingriff.

Was ist vorher zu beachten?

2 Wochen vor dem Eingriff bis inklusive 2 Wochen nach der OP muss das Rauchen pausiert werden. Es sollen zusätzlich eingenommene Nahrungsergänzungsmittel 2 Wochen vor der OP pausiert werden, da diese oft durchblutungsfördernde Substanzen beinhalten.

Etwaige die Blutgerinnung verändernde Medikamente sind nur nach ärztlicher Rücksprache zu pausieren.

Bitte kontaktieren Sie JUVENIS per Telefon unter +43 1 236 3020, per E-Mail an empfang@juvenismed.at oder über das Kontaktformular, um sich einen Beratungs- oder Behandlungstermin auszumachen.

Wie erfolgt der Eingriff?

Operationen an der Hand erfolgen in der Regel minimalinvasiv und laufen ambulant oder tagesklinisch ab. Die meisten Eingriffe können in lokaler Anästhesie durchgeführt werden. Bei größeren Eingriffen, setzen wir auf die WALANT Methode oder auf eine Plexusblockade. Nur selten müssen heutzutage noch Operationen an der Hand in Vollnarkose gemacht werden.

Dank moderner mikrochirurgischer Techniken sind die Eingriffe meist schonend und erfordern nur kurze Erholungszeiten. Der genaue Ablauf wird im Vorfeld transparent mit Ihnen besprochen.

Nach der Operation

Nach dem Eingriff ist eine strukturierte Nachsorge essenziell für den Behandlungserfolg. Dazu zählen:

  • Regelmäßige Kontrolltermine
  • Wundmanagement und Schmerztherapie
  • Physiotherapie / Ergotherapie zur Wiederherstellung der Beweglichkeit und Kraft
  • Gegebenenfalls Anpassung von Schienen oder Orthesen

Video Handchirurgie

Bei einem Patienten wurde ein gutartiger Sehnenscheidentumor am linken Zeigefinger diagnostiziert – und erfolgreich von Dr. Dr. Bernhard Moser von JUVENIS in Wien entfernt.

Besonders hervorzuheben ist die versteckte Schnittführung über dem Nagelrand, die nicht nur eine präzise Tumorentfernung ermöglichte, sondern auch ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis mit minimal sichtbaren Narben sicherte. Die postoperative Versorgung umfasste eine engmaschige Wundkontrolle und Nachsorge, um die Heilung optimal zu unterstützen.

In unserem Video zeigen wir die vier Wochen nach dem Eingriff erfolgte Nahtentfernung sowie die umfassende Mobilitäts- und Funktionsüberprüfung.
Dabei zeigte sich: Der Eingriff war ein voller Erfolg. Die Beweglichkeit des Zeigefingers ist vollständig erhalten, und der Patient kann seine Hand wieder uneingeschränkt nutzen

Bitte kontaktieren Sie JUVENIS per Telefon unter +43 1 236 3020, per E-Mail an empfang@juvenismed.at oder über das Kontaktformular, um sich einen Beratungs- oder Behandlungstermin auszumachen.

Kosten Handchirurgie

*Die genauen Kosten bei einer Handchirurgie sind abhängig von der Ausgangssituation und vom Umfang der Operation. Um das für Sie passende Behandlungskonzept zu erarbeiten, möchten wir Sie zu einem ausführlichen Beratungsgespräch bei unseren plastischen Chirurgen bitten. Im Rahmen dieses Gespräches wird dann ein individueller Kostenvoranschlag erstellt.

Handchirurgische Eingriffe werden nach dem aktuellen Leistungskatalog abgerechnet und sind bei Ihrer Krankenkasse einreichbare Leistungen.

Behandlung Preis
Erstordination zur Handchirurgie € 190
Handchirurgie *Leistungskatalog

FAQs

Die Handchirurgie umfasst die Diagnose und operative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Funktionsstörungen der Hand, Finger und des Handgelenks. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit sowie Funktion der Hand wiederherzustellen.

Typische Indikationen sind unter anderem:

  • Karpaltunnelsyndrom

  • Schnappfinger, schnellender Finger (Triggerfinger)

  • Dupuytren’sche Kontraktur

  • Arthrose der Handgelenke

  • Entfernung von Tumoren an der Hand

Die Behandlung wird individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt.

Eine Operation ist sinnvoll, wenn:

  • konservative Therapien keine ausreichende Verbesserung bringen

  • starke Schmerzen bestehen

  • die Beweglichkeit eingeschränkt ist

  • Nerven oder Sehnen betroffen sind

Vor jeder Entscheidung erfolgt eine ausführliche Abklärung.

Nach einer genauen Untersuchung und Diagnose wird die passende Therapie geplant. Viele Eingriffe können ambulant und in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Je nach Eingriff dauert die Operation meist 20 bis 60 Minuten.

Während des Eingriffs verspüren Sie durch die Betäubung in der Regel keine Schmerzen. Nach der Operation kann es zu leichten Beschwerden kommen, die gut behandelbar sind.

Die Heilungsdauer hängt vom Eingriff ab. In vielen Fällen sind Sie nach wenigen Tagen bis Wochen wieder einsatzfähig. Eine gezielte Nachbehandlung oder Physiotherapie kann die Regeneration unterstützen.

Leichte Tätigkeiten sind oft schon nach kurzer Zeit möglich. Für stärkere Belastungen oder sportliche Aktivitäten sollte jedoch eine individuelle Schonzeit eingehalten werden.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können Risiken wie Schwellungen, Infektionen, Narbenbildung oder vorübergehende Bewegungseinschränkungen auftreten. Durch sorgfältige Technik und Nachsorge werden diese minimiert.

Ja, jedoch werden die Schnitte so gesetzt, dass die Narben möglichst klein und unauffällig bleiben. Mit der Zeit verblassen sie deutlich.

Die Kosten hängen von der Art des Eingriffs und dem individuellen Befund ab.

Die genauen Preise erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch, in dem ein individueller Behandlungsplan erstellt wird.

Je nach Diagnose kann eine teilweise oder vollständige Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich sein, insbesondere bei medizinischer Notwendigkeit.

Bei JUVENIS werden Sie von erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten betreut, die auf präzise und schonende handchirurgische Eingriffe spezialisiert sind. Durch moderne Techniken und eine individuelle Betreuung wird eine möglichst schnelle Wiederherstellung der Handfunktion angestrebt.

Wir haben hier die häufigsten Fragen zum Thema Handchirurgie beantwortet. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne über empfang@juvenismed.at oder unter +43 1 236 3020.

Risiken & Nebenwirkungen

Komplikationen können auch nach einem mit größter Sorgfalt und Umsicht durchgeführten operativen Eingriff auftreten.

Zusätzlich zu den möglichen Komplikationen nach einer Vollnarkose gehören zu den häufigsten möglichen Komplikationen nach einer Handchirurgie die Möglichkeit einer Nachblutung und Wundheilungsstörung. Im Aufklärungsgespräch werden alle möglichen Komplikationen genauestens erläutert.

Team

Dr. Dr. med.Bernhard Moser

Facharzt für plastische, ästhetische Chirurgie, Facharzt für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie

Kontakt

Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Dr. Dr. Bernhard Moser