Professionelle Hilfe bei JUVENIS in Wien
Spezifische Phobie
Unter einer spezifischen Phobie werden Ängste vor eng umschriebenen Gegenständen, Situationen oder auch Tieren verstanden. Beispielsweise beziehen sich diese Ängste auf das Fliegen mit einem Flugzeug, Spinnen, Schlangen, Höhen, Hunde, tiefe Gewässer, Spritzen, Zahnarztbesuche usw.
Wird die betroffene Person mit dem gefürchteten Objekt oder der gefürchteten Situation konfrontiert, reagiert sie meistens mit starker Angst – diese zeigt sich gedanklich („ich werde das nicht schaffen“), im Verhalten (Flucht, Vermeidung) und körperlich-physiologisch (Atemfrequenz nimmt zu, Herzklopfen, Zittern, Schweißausbruch).
Die Angst kann auch das Ausmaß einer Panikattacke erreichen. Erwachsene Patienten wissen auch, dass ihre starke Angstreaktion übertrieben und unsinnig ist. Ergeben sich durch diese Ängste Beeinträchtigungen in der Bewältigung des Alltages und damit einhergehend ein entsprechender Leidensdruck, sollte auf jeden Fall professionelle Hilfe aufgesucht werden.

Entstehung einer Phobie
Spezifische Phobien entstehen häufig durch ein traumatisches Erlebnis, z.B.: Eine Person wird von einem Hund gebissen oder während eines Fluges beginnt ein Triebwerk zu brennen. Manche Personen entwickeln diese Ängste aber auch ohne je ein Trauma erlebt zu haben (z.B. Flugangst). So wird angenommen, dass in manchen Fällen auch die Information über ein schreckliches Ereignis (wiederholte Meldungen über Flugzeugabstürze) ausreicht, um eine spezifische Phobie zu entwickeln. Auch durch Modelllernen können Phobien entstehen, d.h. durch die Beobachtung der Angstreaktion einer anderen Person.
Bitte kontaktieren Sie JUVENIS per Telefon unter +43 1 236 3020, per E-Mail an empfang@juvenismed.at oder über das Kontaktformular, um sich einen Beratungs- oder Behandlungstermin auszumachen.
Durch Flucht vor der gefürchteten Situation, sinkt die Angst rasch ab. Kurzfristig führt dies zu einer Erleichterung, langfristig bleibt dadurch die Angststörung aufrecht oder verschlechtert sich sogar. Der Patient glaubt, die Angst nur durch Flucht bewältigen zu können.
Behandlungen & Therapien
Behandlungsmethoden in der Verhaltenstherapie (VT) bei einer Phobie
Um körperliche Ursachen für die Entstehung der Angsterkrankung auszuschließen, wird eine medizinische Untersuchung vor jeder Psychotherapie dringend empfohlen. Jeder Behandlung geht eine umfassende Diagnostik voraus. Zudem wird ein individuelles Erklärungsmodell erstellt, welches Einsicht in die Entwicklung der Störung bietet. Dieses umfasst vorexistierende Risikofaktoren (z.B.: erhöhte Ängstlichkeit) ebenso wie Auslöser und aufrechterhaltende Faktoren (z.B.: Vermeidung der gefürchteten Situation, Beruhigungstabletten) der Krankheit, welche im Rahmen der Behandlung besondere Berücksichtigung finden.
Bitte kontaktieren Sie JUVENIS per Telefon unter +43 1 236 3020, per E-Mail an empfang@juvenismed.at oder über das Kontaktformular, um sich einen Beratungs- oder Behandlungstermin auszumachen.
Blut-Spritzen-Verletzungs-Phobie
Die Behandlung einer Blut-Spritzen-Verletzungs-Phobie verläuft aufgrund der Äußerungen der Phobie ein wenig anders. Die Ängste beziehen sich hier auf Blut, Spritzen und Verletzungen. Betroffene schildern häufig ein Gefühl von Übelkeit oder Ohnmacht. Beim Anblick von Blut können Betroffene auch tatsächlich ohnmächtig werden. Entspannung würde die Ohnmacht fördern und ist somit als Therapiemethode kontraindiziert. Daher erfolgt die Konfrontation mit dem angstauslösenden Objekt unter Anspannung. Die Anspannung bewirkt eine Pulssteigerung und verhindert die Ohnmacht.
Kosten
| Behandlung | Preis |
|---|---|
| 1 Therapieeinheit (50 Minuten) zur Behandlung einer spezifischen Phobie für neue Patienten | € 130 |
| 1 Therapieeinheit (50 Minuten) zur Behandlung einer spezifischen Phobie für bestehende Patienten | € 120 |
In der Verhaltenstherapie ist eine Frequenz von 1 Einheit pro Woche üblich.
Eine Teilrefundierung der Kosten über Ihre Krankenkassa ist bei Vorliegen einer krankheitswertigen psychischen Störung möglich. Einige private Zusatzversicherungen übernehmen häufig einen Teil der Kosten – dies wäre jedoch vom Patienten bei seiner Zusatzversicherung zu erfragen.
Zudem gibt es auch die Möglichkeit, die klinisch-psychologische Behandlung als außergewöhnliche Belastung von der Steuer abzusetzen.
FAQs
Eine spezifische Phobie ist eine Form der Angststörung, bei der eine intensive, übermäßige Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen besteht – zum Beispiel vor Tieren, Höhen, Spritzen oder Flügen.
Typische Beschwerden sind:
starke Angst oder Panik beim Kontakt mit dem Auslöser
Herzrasen, Zittern oder Schwitzen
Atemnot oder Schwindel
Vermeidungsverhalten
Gefühl von Kontrollverlust
Die Reaktionen treten meist sofort beim Kontakt mit dem Auslöser auf.
Häufige Formen sind:
Tierphobien (z. B. Spinnen, Hunde)
Höhenangst
Flugangst
Spritzen- oder Blutphobie
Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie)
Die Ursachen können vielfältig sein und umfassen:
belastende oder traumatische Erfahrungen
erlerntes Verhalten
genetische Veranlagung
psychische Faktoren
Die Behandlung erfolgt individuell und kann beinhalten:
Verhaltenstherapie (insbesondere Expositionstherapie)
schrittweise Konfrontation mit dem Auslöser
Techniken zur Angstbewältigung
Entspannungsübungen
Ziel ist es, die Angstreaktion nachhaltig zu reduzieren.
Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Diagnostik und Anamnese. Anschließend wird ein individueller Therapieplan erstellt, der auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist.
Ja, spezifische Phobien sind in vielen Fällen sehr gut behandelbar. Oft kann bereits durch gezielte Therapie eine deutliche Verbesserung oder vollständige Überwindung erreicht werden.
Die Dauer hängt vom individuellen Verlauf ab. In vielen Fällen sind bereits wenige Sitzungen ausreichend, insbesondere bei gezielter Verhaltenstherapie.
Hilfreiche Maßnahmen sind:
schrittweise Annäherung an den Auslöser
Atem- und Entspannungstechniken
bewusste Auseinandersetzung mit der Angst
Unterstützung durch therapeutische Begleitung
Wenn die Angst Ihren Alltag einschränkt oder Sie bestimmte Situationen konsequent vermeiden, ist eine frühzeitige Behandlung sinnvoll.
Psychotherapeutische Maßnahmen sind in der Regel nebenwirkungsarm.
Die Kosten hängen vom Umfang der Therapie und der Anzahl der Sitzungen ab. Eine Therapieeinheit (50 Minuten) zur Behandlung einer spezifischen Phobie für neue Patienten kostet ab € 130, für bestehende ab € 120.
Die genauen Preise erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch.
Je nach Therapieform kann eine (teilweise) Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich sein.
Bei JUVENIS werden Sie von erfahrenen Fachärztinnen, FAchärzten und Therapeutinnen, Therapeuten betreut. Durch gezielte Verhaltenstherapie, individuelle Betreuung und moderne Behandlungsmethoden wird eine nachhaltige Reduktion der Angst und Verbesserung Ihrer Lebensqualität angestrebt.
Wir haben hier die häufigsten Fragen zum Thema Spezifische Phobien beantwortet. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne über empfang@juvenismed.at oder unter +43 1 236 3020.
Team
Mag.Hilde Winkler
Mag.Dorothea Bertram
Kontakt
Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich: Mag. Hilde Winkler & Mag. Dorothea Bertram

