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Die atopische Dermatitis oder Neurodermitits

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Die atopische Dermatitis oder Neurodermitits

Quälender Juckreiz, Rötungen der Haut mit Schwellungen, Bläschenbildung, Schuppung und Nässen verschiedener Hautareale, die unterschiedlich stark betroffen sein können, kennzeichnen eine atopische Dermatitis. Meist beginnt die Krankheit zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat, aber auch als Erwachsener ist es möglich daran zu erkranken. Die Neurodermitis ist meist eine multifaktoriell bedingte Erkrankung, so können genetische Prädisposition, Störungen der Hautbarriere und des Immunsystems ebenso verantwortlich sein, sowie Provokationsfaktoren durch Umwelteinflüsse. Jeder einzelne Aspekt kann eine atopische Dermatitis verursachen, jedoch ist es meist eine Kombination aus diesen Faktoren. Atopiker leiden sehr häufig auch unter allergischem Asthma und Nahrungsmittelallergien, sowie Heuschnupfen.

Therapiemöglichkeiten zur Behandlung von Neurodermitits

Eine Behandlung von atopischer Dermatitis richtet sich derzeit nicht gegen die Ursache, sondern soll vor allem die Beschwerden lindern und neuerliche Schübe verhindern. Hier wird ein Stufenplan zur Therapie angewendet, um auf unterschiedliche Phasen und individuelle Krankheitsverläufe eingehen zu können. Die tragende Säule des Stufenplans ist die Basistherapie, bei der die Barrierestörung der Haut mittels regelmäßiger Anwendung von Pflegeprodukten günstig beeinflusst und Trockenheit und Juckreiz vermindert werden sollen. In dieser Stufe sollen auch mögliche Auslöserfaktoren identifiziert und ausgeschaltet werden. Bei leichten bis mittelschweren Ekzemen kommen zusätzlich antiseptische und juckreizstillende Produkte sowie die Phototherapie zum Einsatz. Außerdem sollten entzündungshemmende Cremes oder Salben verordnet werden. Nach Kontrolle der Ekzeme mit den entzündungshemmenden Substanzen wird eine Erhaltungstherapie für weitere 3 Monate durchgeführt, um ein schnelles Krankheitsrezidiv zu verhindern. Sind die Ekzeme jedoch sehr schwer ausgeprägt und sprechen nur ungenügend auf die Lokaltherapeutika an, werden systemische Immunsuppressiva benötigt. Leider haben diese Medikamente teilweise stark ausgeprägte Nebenwirkungen und sind zeitlich nur limitiert verwendbar.

Allergenspezifische Immuntherapie

Dr. Christine Bangert bei JUVENIS

Doch es gibt neue Therapieansätze für die Behandlung von Neurodermitis. Kleine klinische Studien haben gezeigt, dass durch eine Immuntherapie z-B. gegen Haustaubmilben oder Birkenpollen speziell bei höherer Dosierung, eine deutliche Verbesserung der Hautsymptome erwirkt werden konnte. Hier muß noch geklärt werden, ob leicht oder schwer betroffene Ekzempatienten von so einer Immuntherapie profitieren können und welche Dosierung am sinnvollsten ist.

Gezielte Immunmodulation durch Biologika

Weiters gibt es zunehmend Berichte über die Anwendung von Biologika bei der Behandlung einer Neurodermitis, welche eine für die Krankheitsentstehung relevanten Botenstoff blockieren. Diese Medikamente wurden bisher in der Therapie der Psoriasis verwendet. Doch auch für die Behandlung von atopischer Dermatitis sind solche Medikamente in der Entwicklung und werden derzeit in Studien getestet.

Produkte zur Juckreizbekämpfung

Eine Strategie um den Juckreiz bei der atopischen Dermatitis zu lindern ist die Blockade des Interleukin-31. Die Verträglichkeit des Antikörpers gegen Interleukin-31 wird derzeit in einer Phase-1-Studie bei Patienten, die an atopischer Dermatitis leiden, getestet. Weitere Produkte zur Bekämpfung des Juckreizes werden ebenfalls zurzeit getestet: so wie zum Beispiel Neurokinin-1-Rezeptor-Antagonisten, welche sich bereits in der Test-Phase-2-Studie befinden. Bereits in der dritten Studienphase befindet sich Dupilumab (anti-IL4R), der einen für die Krankheitsentstehung wichtigen Botenstoff blockiert. Dieses Medikament zeigte in den vorangegangenen Studien einen sehr guten Erfolg und stellt derzeit die verheißungsvollste Therapieform für schwere Neurodermitis dar.

Der komplette Artikel „Neue Wirkstoffe in der Pipeline zur Behandlung der atopischen Dermatitis“ von springermedizin.de kann hier nachgelesen werden:

pdficon_largeNeue Wirkstoffe zur Behandlung von atopischer Dermatitis von Dr. Bangert von JUVENIS

 

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Ein Kommentar

  1. Williambus 9. Mai 2016 um 23:25 Uhr - Antworten

    I really liked your article.Really thank you! Hahner

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