Rötliche, schuppende Hautstellen, anhaltender Juckreiz und entzündete Haut: Für Menschen mit Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, gehören diese Beschwerden häufig zum Alltag. Doch die chronisch-entzündliche Erkrankung betrifft weit mehr als nur die Haut. Am 29. Oktober 2026 findet der Welt-Psoriasis-Tag statt. Der internationale Aktionstag soll das Bewusstsein für Schuppenflechte stärken, über moderne Behandlungsmöglichkeiten informieren und auf die körperlichen sowie psychischen Belastungen der Betroffenen aufmerksam machen. Denn obwohl Psoriasis nicht ansteckend ist, erleben viele Patientinnen und Patienten noch immer Unsicherheit, Vorurteile und Einschränkungen im Alltag.

Bei JUVENIS in Wien stehen die dermatologische Abklärung und individuell abgestimmte Behandlung der Psoriasis im Mittelpunkt.

Was ist Psoriasis (Schuppenflechte)?

Psoriasis ist eine chronische, immunvermittelte Entzündungserkrankung. Dabei kommt es zu einer Fehlregulation des Immunsystems, wodurch entzündliche Prozesse in der Haut ausgelöst werden. Die Hautzellen erneuern sich deutlich schneller als gewöhnlich. Dadurch entstehen die typischen verdickten, schuppenden und entzündeten Hautstellen.

Common symptoms include:

  • Rötliche, deutlich begrenzte Hautstellen
  • Weißlich-silbrige Schuppen
  • Juckreiz und Brennen
  • Trockene, teilweise schmerzhafte Haut
  • Risse und kleine Blutungen
  • Veränderungen an Finger- oder Zehennägeln

Psoriasis verläuft häufig in Schüben. Phasen mit stärkeren Beschwerden können sich mit Zeiten abwechseln, in denen die Haut weitgehend unauffällig erscheint.

Wo tritt Schuppenflechte besonders häufig auf?

Psoriasis kann grundsätzlich an nahezu jeder Körperstelle auftreten.

Commonly affected areas are:

  • Ellenbogen
  • Knie
  • Scalp
  • Rücken und Rumpf
  • Hände und Füße
  • Nägel

Auch empfindliche Bereiche wie Hautfalten oder die Genitalregion können betroffen sein. Die Erkrankung kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein – von wenigen kleinen Hautstellen bis hin zu großflächigen Entzündungen.

Ist Schuppenflechte ansteckend?

Nein. Psoriasis ist nicht ansteckend.

Die Erkrankung wird weder durch Berührungen noch durch gemeinsam verwendete Handtücher oder alltäglichen Körperkontakt übertragen. Trotzdem haben viele Betroffene mit Vorurteilen zu kämpfen, insbesondere wenn die Hautveränderungen an sichtbaren Körperstellen auftreten. Der Welt-Psoriasis-Tag soll deshalb auch zu mehr Verständnis und einem offenen Umgang mit der Erkrankung beitragen.

Welche Ursachen hat Psoriasis?

Die Entstehung der Schuppenflechte ist komplex. Eine wichtige Rolle spielen genetische Veranlagung und eine Fehlregulation des Immunsystems. Bestimmte Faktoren können Schübe auslösen oder bestehende Beschwerden verstärken.

These include, for example:

  • Psychischer Stress
  • infections
  • Verletzungen oder Reizungen der Haut
  • Bestimmte Medikamente
  • Smoking
  • Übermäßiger Alkoholkonsum

Nicht jeder Auslöser wirkt bei allen Betroffenen gleich. Deshalb ist es sinnvoll, mögliche persönliche Trigger zu erkennen.

Psoriasis betrifft nicht nur die Haut

Ein besonders wichtiger Aspekt: Schuppenflechte ist keine ausschließlich kosmetische Hauterkrankung. Die chronischen Entzündungsprozesse können mit weiteren Erkrankungen verbunden sein.

Psoriasis-Arthritis: Wenn auch die Gelenke betroffen sind

Bei einem Teil der Menschen mit Psoriasis entwickelt sich eine sogenannte Psoriasis-Arthritis. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Gelenkerkrankung, die unter anderem folgende Beschwerden verursachen kann:

  • Joint pain
  • Swelling
  • Morgensteifigkeit
  • Schmerzen an Sehnenansätzen
  • Geschwollene Finger oder Zehen

Solche Beschwerden sollten frühzeitig medizinisch abgeklärt werden, da eine rechtzeitige Behandlung dauerhaften Gelenkschäden vorbeugen kann.

Weitere mögliche Begleiterkrankungen

Psoriasis kann außerdem mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Begleiterkrankungen verbunden sein.

These include, for example:

  • Cardiovascular diseases
  • High blood pressure
  • Diabetes mellitus
  • Metabolic disorders
  • Depressionen und Angststörungen

Eine umfassende Betreuung berücksichtigt deshalb nicht nur die sichtbaren Hautveränderungen, sondern auch den allgemeinen Gesundheitszustand.

Welche modernen Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Psoriasis?

Psoriasis ist derzeit nicht dauerhaft heilbar. Moderne Therapien können die Beschwerden jedoch häufig deutlich reduzieren und bei vielen Betroffenen eine weitgehend erscheinungsfreie Haut ermöglichen. Welche Behandlung geeignet ist, hängt unter anderem von Schweregrad, betroffenen Körperstellen, Begleiterkrankungen und bisherigen Therapien ab.

Lokale Behandlung mit Cremes und Salben

Bei leichter Psoriasis werden häufig äußerlich anzuwendende Medikamente eingesetzt.

These include, for example:

  • Kortisonhaltige Präparate
  • Vitamin-D-Analoga
  • Kombinationen verschiedener Wirkstoffe
  • Rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte

Die Behandlung soll Entzündungen reduzieren, Schuppungen mildern und die Hautbarriere unterstützen. Eine regelmäßige Basispflege ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

Lichttherapie bei Schuppenflechte

Bei bestimmten Formen der Psoriasis kann eine medizinische Lichttherapie sinnvoll sein. Besonders häufig wird eine kontrollierte UVB-Bestrahlung eingesetzt. Diese kann entzündliche Prozesse in der Haut reduzieren und die übermäßige Zellteilung beeinflussen. Die Behandlung erfolgt unter medizinischer Kontrolle und unterscheidet sich wesentlich von einem gewöhnlichen Solariumbesuch.

Systemische Therapien bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis

Wenn größere Hautbereiche betroffen sind oder lokale Behandlungen nicht ausreichend wirken, können Medikamente eingesetzt werden, die im gesamten Körper wirken. Dazu gehören beispielsweise konventionelle systemische Medikamente sowie moderne zielgerichtete Therapien. Welche Behandlung geeignet ist, wird individuell anhand des Krankheitsverlaufs und möglicher Begleiterkrankungen entschieden.

Biologika: Moderne Therapie bei Schuppenflechte

Ein bedeutender Fortschritt in der Behandlung der Psoriasis sind sogenannte Biologika. Dabei handelt es sich um biotechnologisch hergestellte Medikamente, die gezielt in bestimmte entzündliche Signalwege des Immunsystems eingreifen.

Je nach Präparat werden beispielsweise folgende Botenstoffe gehemmt:

  • TNF-alpha
  • Interleukin-17 (IL-17)
  • Interleukin-23 (IL-23)

Durch die gezielte Hemmung der Entzündungsprozesse kann bei vielen Patientinnen und Patienten eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erreicht werden. Bei geeigneter Indikation sind teilweise sogar nahezu vollständige oder vollständige Erscheinungsfreiheit möglich. Biologika werden insbesondere bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eingesetzt, wenn die medizinischen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Vor Beginn einer solchen Behandlung sind entsprechende Untersuchungen notwendig. Auch während der Therapie erfolgen regelmäßige ärztliche Kontrollen.

IL-23-Blockade bei Schuppenflechte: Ausgezeichnete Forschung bei JUVENIS

Ein wichtiger Fortschritt in der modernen Psoriasis-Therapie ist die gezielte Blockade des entzündungsfördernden Botenstoffs Interleukin-23 (IL-23). Dieser spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung entzündlicher Prozesse bei Schuppenflechte. Eine klinische Studie von a.o. Univ.-Prof. Dr. Tamara Kopp und Dr. Christine Bangert zeigte, dass die gezielte Hemmung von IL-23 die Hautsymptome bei Psoriasis deutlich verbessern kann.

Für ihre wissenschaftliche Arbeit wurde Dr. Tamara Kopp mit dem renommierten Heinrich-Auspitz-Preis ausgezeichnet. Die Forschung unterstreicht ihre besondere Expertise auf dem Gebiet der Schuppenflechte und moderner immunologischer Therapieansätze.

Heute gehören IL-23-Hemmer zu den etablierten modernen Behandlungsmöglichkeiten bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. Sie greifen gezielt in entzündliche Signalwege ein und können bei vielen Patientinnen und Patienten eine deutliche und langfristige Verbesserung des Hautbildes ermöglichen. Die wissenschaftliche Arbeit von Dr. Kopp und Dr. Bangert verdeutlicht, wie wichtig die Erforschung immunologischer Mechanismen für die Entwicklung wirksamer Psoriasis-Therapien ist.

Wie wichtig ist die richtige Hautpflege bei Psoriasis?

Neben der medizinischen Behandlung spielt eine geeignete Hautpflege eine wichtige Rolle. Psoriasis-Haut ist häufig trocken, empfindlich und gereizt.

Hilfreich können sein:

  • Milde, möglichst reizfreie Reinigungsprodukte
  • Regelmäßige rückfettende Pflege
  • Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe
  • Vermeidung aggressiver Peelings
  • Schutz vor mechanischer Reizung

Die Pflege sollte individuell auf den Hautzustand abgestimmt werden. Wichtig ist jedoch: Hautpflege allein ersetzt bei ausgeprägter Psoriasis keine entzündungshemmende medizinische Therapie.

What can people affected do themselves?

Ein gesunder Lebensstil kann die medizinische Behandlung unterstützen.

These include:

  • Regelmäßige Bewegung
  • Ausgewogene Ernährung
  • Möglichst wenig Alkohol
  • avoiding smoking
  • Stressmanagement
  • Ausreichender Schlaf
  • Konsequente Anwendung der verordneten Therapie

Eine spezielle Diät, die Psoriasis bei allen Betroffenen zuverlässig verbessert, gibt es nicht. Entscheidend ist vielmehr ein langfristiger und individuell angepasster Umgang mit der Erkrankung.

Warum ist eine frühzeitige dermatologische Behandlung wichtig?

Psoriasis kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Neben sichtbaren Hautveränderungen können Juckreiz, Schmerzen und Schlafprobleme den Alltag erschweren. Eine frühzeitige dermatologische Abklärung hilft dabei, die Erkrankung richtig einzuordnen und eine geeignete Therapie einzuleiten. Auch mögliche Begleiterkrankungen können dadurch früher erkannt werden.

Psoriasis-Behandlung bei JUVENIS in Wien

Bei JUVENIS in Wien wird Schuppenflechte individuell dermatologisch beurteilt und behandelt. Im Mittelpunkt stehen die genaue Diagnose, die Einschätzung des Schweregrades und die Auswahl einer geeigneten Therapie. Je nach Befund können unterschiedliche Behandlungsansätze infrage kommen – von lokalen entzündungshemmenden Präparaten bis hin zu modernen systemischen Therapien und Biologika. Besonderes Augenmerk gilt auch möglichen Begleiterkrankungen und den Auswirkungen der Psoriasis auf die Lebensqualität. Ziel ist eine möglichst langfristige Kontrolle der Entzündung, die Reduktion von Beschwerden und eine nachhaltige Verbesserung des Hautzustands.

Welt-Psoriasis-Tag 2026: Mehr Aufmerksamkeit für Schuppenflechte

Der Welt-Psoriasis-Tag am 29. Oktober erinnert daran, dass Psoriasis weit mehr ist als eine sichtbare Hautveränderung. Die Erkrankung kann körperlich und psychisch belastend sein, ist aber dank moderner medizinischer Behandlungsmöglichkeiten heute häufig gut kontrollierbar. Der Aktionstag soll Betroffene ermutigen, Beschwerden ernst zu nehmen, sich medizinisch beraten zu lassen und moderne Therapieoptionen kennenzulernen.

Fazit: Schuppenflechte ist behandelbar

Psoriasis ist eine chronische Entzündungserkrankung, die weit über die Haut hinausgehen kann. Auch wenn die Erkrankung derzeit nicht heilbar ist, bieten moderne Therapien heute gute Möglichkeiten, Entzündungen zu reduzieren und die Lebensqualität deutlich zu verbessern. Besonders zielgerichtete Medikamente wie Biologika haben die Behandlung mittelschwerer bis schwerer Psoriasis wesentlich erweitert. Wer unter wiederkehrenden schuppenden, geröteten oder entzündeten Hautstellen leidet, sollte diese dermatologisch abklären lassen.

Bei JUVENIS in Wien stehen eine individuelle Beratung und moderne dermatologische Behandlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt.

Weitere Informationen zu einer Behandlung von Psoriasis – Schuppenflechte finden Sie auf unserer Website hier: Schuppenflechte – Psoriasis Behandlung

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